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«Wilhelm Tell» in German

Wilhelm Tell

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Author
Pages:
260
Reading time:
5 hours
Type
Plays
Genres
Dramaturgy, Drama
Originally published
1804
Original language
German

Table of contents

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Personen:1
Erster Aufzug3
Erste Szene3
Hohes Felsenufer des Vierwaldstättersees, Schwyz gegenüber3
Die Landschaft verändert sich, man hört ein dumpfes Krachen von den Bergen, Schatten von Wolken laufen über die Gegend5
Ruodi der Fischer kommt aus der Hütte, Werni der Jäger steigt vom Felsen, Kuoni der Hirte kommt, mit dem Melknapf auf der Schulter. Seppi, sein Handbube, folgt ihm5
Konrad Baumgarten atemlos hereinstürzend.Konrad Baumgarten atemlos hereinstürzend7
Es fängt an zu donnern9
Brausen und Donnern10
Wiederholte Donnerschläge11
Tell mit der Armbrust.Tell mit der Armbrust12
Heftige Donnerschläge, der See rauscht auf13
Er springt in den Kahn15
Ein Trupp Landenbergischer Reiter16
Zweite Szene17
Zu Steinen in Schwyz. Eine Linde vor des Stauffachers Hause an der Landstrasse, nächst der Brücke17
Werner Stauffacher, Pfeiffer von Luzern kommen im Gespräch.Werner Stauffacher, Pfeiffer von Luzern kommen im Gespräch17
Drückt ihm herzlich die Hand und will gehen18
Er geht ab. Stauffacher setzt sich kummervoll auf eine Bank unter der Linde. So findet ihn Gertrud, seine Frau, die sich neben ihn stellt, und ihn eine Zeitlang schweigend betrachtet.Gertrud, seine Frau, die sich neben ihn stellt, und ihn eine Zeitlang schweigend betrachtet19
Stauffacher reicht ihr die Hand und schweigt20
Er steht auf24
Indem sie nach dem Hintergrund abgehen, tritt Wilhelm Tell mit Baumgarten vorn auf die Szene.Wilhelm Tell mit Baumgarten vorn auf die Szene27
Gehen auf ihn zum, die Szene verwandelt sich28
Dritte Szene28
Öffentlicher Platz bei Altdorf. Auf einer Anhöhe im Hintergrund sieht man eine Feste bauen, welche schon so weit gediehen, dass sich die Form des Ganzen darstellt. Die hintere Seite ist fertig, an der vordern wird eben gebaut, das Gerüste steht noch, an welchem die Werkleute auf und niedersteigen, auf dem höchsten Dach hängt der Scheiferdecker – Alles ist in Bewegung und in Arbeit28
Fronvogt. Meister Steinmetz. Gesellen und Handlanger.Fronvogt. Meister Steinmetz. Gesellen und Handlanger28
Zu zwei Handlangern, welche tragen:29
Fronvogt geht nach dem Hintergund31
Tell und Stauffacher kommen.Tell und Stauffacher kommen32
Nach den Bergen zeigend:33
Man hört eine Trommel, es kommen Leute, die einen Hut auf der Stange tragen, ein Ausruferfolgt ihnen, Weiber und Kinder dringen tumultarisch nach.Ausruferfolgt ihnen, Weiber und Kinder dringen tumultarisch nach34
Das Volk lacht laut auf, die Trommel wird gerührt, sie gehen vorüber35
Sie gehen nach der Tiefe36
Gehen ab zu verschiedenen Seiten. Ein plötzlicher Auflauf entsteht um das Gerüste38
Berta mit Gefolge.Berta mit Gefolge39
Wirft ihr Geschmeide unter das Volk40
Geht ab41
Vierte Szene41
Walther Fürsts Wohnung.Walther Fürsts Wohnung41
Walther Fürst und Arnold von Melchtal treten zugleich ein von verschiedenen Seiten.Walther Fürst und Arnold von Melchtal treten zugleich ein von verschiedenen Seiten41
Melchtal geht hinein43
Er öffnet und tritt erstaunt zurück, da Werner Stauffacher hereintritt.Werner Stauffacher hereintritt44
(Da Walther Fürst ihm ein Zeichen gibt)48
Er drückt die Hand vor die Augen, und schweigt einige Momente, dann wendet er sich von dem einen zu dem andern, und spricht mit sanfter, von Tränen erstickter Stimme:49
Sie halten die Hände noch einige Pausen lang zusammengeflochten und schweigen56
Sie gehen auseinander57
Zweiter Aufzug57
Erste Szene57
Edelhof des Freiherrn von Attinghausen.Attinghausen57
Ein gotischer Saal mit Wappenschildern und Helmen verziert. Der Freiherr, ein Greis von fünfundachtzig Jahren, von hoher edler Statur, an einem Stabe worauf ein Gemsenhorn, und in ein Pelzwams gekleidet. Kuoni und noch sechs Knechte stehen um ihn her mit Rechen und Sensen. Ulrich von Rudenz tritt ein in Ritterkleidung.Freiherr, ein Greis von fünfundachtzig Jahren, von hoher edler Statur, an einem Stabe worauf ein Gemsenhorn, und in ein Pelzwams gekleidet. Kuoni und noch sechs Knechte stehen um ihn her mit Rechen und Sensen. Ulrich von Rudenz tritt ein in Ritterkleidung57
Er trinkt aus einem Becher, der dann in der Reihe herumgeht58
Da Rudenz zaudert den Becher zu nehmen:59
Knechte gehen ab.Attinghausen und RudenzAttinghausen und Rudenz60
Er fasst seine Hand67
Rudenz wendet sich weg68
Er geht ab69
Zweite Szene70
Eine Wiese von hohen Felsen und Wald umgeben. Auf den Felsen sind Steige, mit Geländern, auch Leitern, von denen man nachher die Landleute herabsteigen sieht. Im Hintergrund zeigt sich der See, über welchem anfangs ein Mondregenbogen zu sehen ist. Den Prospekt schliessen hohe Berge, hinter welchen noch höhere Eisgebirge ragen. Es ist völlig Nacht auf der Szene, nur der See und die weissen Gletscher leuchten im Mondlicht70
Melchtal, Baumgarten, Winkelried, Meier von Sarnen, Burkhardt am Bühel, Arnold von Sewa, Klaus von der Flüe und noch vier andere Landleute, alle bewaffnet.Melchtal, Baumgarten, Winkelried, Meier von Sarnen, Burkhardt am Bühel, Arnold von Sewa, Klaus von der Flüe und noch vier andere Landleute, alle bewaffnet70
Treten auf mit Windlichtern71
Man hört in der Ferne läuten72
Zwei Landleute gehen73
Geht mit Baumgarten nach dem Ufer74
Unterdessen haben die zwei Landleute in der Mitte des Platzes ein Feuer angezündet75
Alle gehen nach der Tiefe, den Kommenden entgegen. Aus dem Kahn steigen Stauffacher, Itel Reding, Hans auf der Mauer, Jörg im Hofe, Konrad Hunn, Ulrich der Schmied, Jost von Weiler, und noch drei andere Landleute, gleichfalls bewaffnet.Stauffacher, Itel Reding, Hans auf der Mauer, Jörg im Hofe, Konrad Hunn, Ulrich der Schmied, Jost von Weiler, und noch drei andere Landleute, gleichfalls bewaffnet76
Indem die übrigen in der Tiefe verweilen und sich begrüssen, kommt Melchtal mit Stauffacher vorwärts77
Unterdessen sind die andern Landleute vorwärts gekommen und nähern sich den beiden81
Schüttelt ihm die Hand83
Rechts und links sieht man bewaffnete Männer mit Windlichtern die Felsen herabsteigen84
Walther Fürst, Rösselmann der Pfarrer, Petermann der Sigrist, Kuoni der Hirt, Werni der Jäger, Ruodi der Fischer und noch fünf andere Landleute, alle zusammen dreiundreissig an der Zahl, treten vorwärts und stellen sich um das Feuer.Walther Fürst, Rösselmann der Pfarrer, Petermann der Sigrist, Kuoni der Hirt, Werni der Jäger, Ruodi der Fischer und noch fünf andere Landleute, alle zusammen dreiundreissig an der Zahl, treten vorwärts und stellen sich um das Feuer85
Alle heben die rechte Hand auf88
Man richtet die Schwerter vor ihm auf, der Ring bildet sich um ihn her, Schwyz hält die Mitte, rechts stellt sich Uri und links Unterwalden. Er steht auf sein Schlachtschwert gestützt89
Reicht rechts und links die Hand hin92
Eine grosse Bewegung unter den Landleuten96
Die Mehrheit erhebt die Hand103
Alle haben unwillkürlich die Hüte abgenommen und betrachten mit stiller Sammlung die Morgenröte105
Alle sprechen es nach mit erhobenen drei Fingern106
Wie oben107
Wie oben. Die Landleute umarmen einander108
Indem sie zu drei verschiednen Seiten in grösster Ruhe abgehen, fällt das Orchester mit einem prachtvollen Schwung ein, die leere Szene bleibt noch eine Zeitlang offen und zeigt das Schauspiel der aufgehenden Sonne über den Eisgebirgen109
Dritter Aufzug109
Erste Szene109
Hof vor Tells Hause. Tell ist mit der Zimmeraxt, Hedwig mit einer häuslichen Arbeit beschäftigt. Walther und Wilhelm in der Tiefe spielen mit einer kleinen Armbrust.Tell ist mit der Zimmeraxt, Hedwig mit einer häuslichen Arbeit beschäftigt. Walther und Wilhelm in der Tiefe spielen mit einer kleinen Armbrust109
Kommt gesprungen110
Knaben entfernen sich111
Er hat seine Arbeit vollendet, legt das Gerät hinweg113
Nimmt den Hut114
Er nimmt die Armbrust und Pfeile115
Die Knaben kommen zurück116
Die Knaben drängen sich rechts und links an ihn und sehen mit gespannter Neugier an ihm hinauf:117
Geht mit dem Vater119
Sie geht an das Hoftor und folgt den Abgehenden lange mit den Augen120
Zweite Szene120
Eine eingeschlossene wilde Waldgegend, Staubbäche stürzen von den Felsen120
Bertaim Jagdkleid. Gleich darauf Rudenz.Bertaim Jagdkleid. Gleich darauf Rudenz120
Rudenz tritt zurück121
Gehen ab127
Dritte Szene127
Wiese bei Altdorf. Im Vordergrund Bäume, in der Tiefe der Hut auf einer Stange. Der Prospekt wird begrenzt durch den Bannberg, über welchem ein Schneegebirg emporragt127
Friesshardt und Leuthold halten Wache.Friesshardt und Leuthold halten Wache127
Hildegard, Mechthild und Elsbethtreten auf mit Kindern und stellen sich um die Stange.Hildegard, Mechthild und Elsbethtreten auf mit Kindern und stellen sich um die Stange129
Weiber gehen130
Tell mit der Armbrust tritt auf, den Knaben an der Hand führend. Sie gehen an dem Hut vorbei gegen die vordere Szene, ohne darauf zu achten.Tell mit der Armbrust tritt auf, den Knaben an der Hand führend. Sie gehen an dem Hut vorbei gegen die vordere Szene, ohne darauf zu achten130
Sie wollen vorübergehen132
Indem er abgehen will, tritt ihm Friesshardt mit vorgehaltner Pike entgegen133
In die Szene rufend:134
Rösselmann der Pfarrer und Petermannder Sigrist, kommen herbei, mit drei andern Männern.Rösselmann der Pfarrer und Petermannder Sigrist, kommen herbei, mit drei andern Männern135
Melchtal und Stauffacher kommen.Melchtal und Stauffacher kommen136
Hildegard, Mechthild und Elsbeth kommen zurück.Hildegard, Mechthild und Elsbeth kommen zurück137
Man hört Jagdhörner138
Gessler zu Pferd, den Falken auf der Faust, Rudolf der Harras, Berta und Rudenz, ein grosses Gefolge von bewaffneten Knechten, welche einen Kreis von Piken um die ganze Szene schliessen.Gessler zu Pferd, den Falken auf der Faust, Rudolf der Harras, Berta und Rudenz, ein grosses Gefolge von bewaffneten Knechten, welche einen Kreis von Piken um die ganze Szene schliessen139
Allgemeine Stille140
Er gibt den Falken einem Diener141
Alle geben Zeichen des Schreckens143
Greift nach einem Baumzweige, der über ihn herhängt145
Er geht an die Linde, man legt ihm den Apfel auf148
Er reisst die Brust auf149
Tell steht in fürchterlichem Kampf, mit beiden Händen zuckend, und die rollenden Augen bald auf den Landvogt, bald zum Himmel gerichtet – Plötzlich greift er in seinen Köcher, nimmt einen zweiten Pfeil heraus und steckt ihn in seinen Goller. Der Landvogt bemerkt alle diese Bewegungen150
Er rafft sich zusammen und legt an151
Indem sich alle nach dieser Seite gewendet und Berta zwischen Rudenz und den Landvogt sich geworfen, hat Tell den Pfeil abgedrückt153
Walther Fürst schwankt und droht zu sinken, Berta hält ihn154
Tell stand mit vorgebognem Leib, als wollt er dem Pfeil folgen – die Armbrust entsinkt seiner Hand – wie er den Knaben kommen sieht, eilt er ihm mit ausgebreiteten Armen entgegen, und hebt ihn mit heftiger Inbrunst zu seinem Herzen hinauf, in dieser Stellung sinkt er kraftlos zusammen. Alle stehen gerührt155
Reicht dem Landvogt den Apfel156
Sie wollen ihn wegführen157
Er zieht den Pfeil aus dem Goller und sieht den Landvogt mit einem furchtbaren Blick an158
Tell wird gebunden159
Er entfernt sich, Berta, Rudenz, Harras und Knechte folgen, Friesshardt und Leuthold bleiben zurück160
Reisst sich schnell los und folgt den Waffenknechten161
Vierter Aufzug161
Erste Szene161
Östliches Ufer des Vierwaldstättersees161
Die seltsam gestalteten schroffen Felsen im Westen schliessen den Prospekt. Der See ist bewegt, heftiges Rauschen und Tosen, dazwischen Blitze und Donnerschläge161
Kunz von Gersau, Fischer und Fischerknabe.Kunz von Gersau, Fischer und Fischerknabe161
Man hört läuten164
Steigt auf eine Anhöhe165
Er steigt auf die Anhöhe166
Wilhelm Tellmit der Armbrust.Er kommt mit raschen Schritten, blickt erstaunt umher und zeigt die heftigste Bewegung. Wenn er mitten auf der Szene ist, wirft er sich nieder, die Hände zu der Erde und dann zum Himmel ausbreitend.Wilhelm Tellmit der Armbrust.Er kommt mit raschen Schritten, blickt erstaunt umher und zeigt die heftigste Bewegung. Wenn er mitten auf der Szene ist, wirft er sich nieder, die Hände zu der Erde und dann zum Himmel ausbreitend168
Geht und kehrt wieder um172
Geht ab173
Geht ab174
Zweite Szene174
Edelhof zu Attinghausen174
Der Freiherr, in einem Armsessel, sterbend. Walther Fürst, Stauffacher, Melchtal und Baumgarten um ihn beschäftigt. Walther Tell knieend vor dem Sterbenden.Freiherr, in einem Armsessel, sterbend. Walther Fürst, Stauffacher, Melchtal und Baumgarten um ihn beschäftigt. Walther Tell knieend vor dem Sterbenden174
Baumgarten geht an die Türe und spricht mit jemand175
Walther Tell richtet sich auf176
Betrachtet ihn mit ängstlicher Sorgfalt177
Der Freiherr erwacht180
Er bemerkt den Knaben181
Hedwig sinkt mit dem Knaben vor dem Sterbenden nieder182
Er legt seine Hand auf das Haupt des Kindes, das vor ihm auf den Knieen liegt184
Er spricht das Folgende mit dem Ton eines Sehers – seine Rede steigt bis zur Begeisterung:185
Walther Fürsts und Stauffachers Hände fassend:186
Er fällt in das Kissen zurück – seine Hände halten entseelt noch die andern gefasst. Fürst und Stauffacher betrachten ihn noch eine Zeitlang schweigend, dann treten sie hinweg, jeder seinem Schmerz überlassen. Unterdessen sind die Knechte still hereingedrungen, sie nähern sich mit Zeichen eines stillern oder heftigern Schmerzens, einige knieen bei ihm nieder und weinen auf seine Hand, während dieser stummen Szene wird die Burgglocke geläutet187
Rudenz zu den Vorigen.Rudenz zu den Vorigen187
Nachdem er einen Augenblick innegehalten189
Gehen ab192
Dritte Szene192
Die hohle Gasse bei Küssnacht. Man steigt von hinten zwischen Felsen herunter und die Wanderer werden, ehe sie auf der Szene erscheinen, schon von der Höhe gesehen. Felsen umschließen die ganze Szene, auf einem der vordersten ist ein Vorsprung mit Gesträuch bewachsen192
Wanderer gehen über die Szene195
Setzt sich196
Steht auf197
Man hört von ferne eine heitre Musik, welche sich nähert198
Eine Hochzeit zieht über die Szene und durch den Hohlweg hinauf. Tell betrachtet sie, auf seinen Bogen gelehnt, Stüssi der Flurschütz gesellt sich zu ihm.Stüssi der Flurschütz gesellt sich zu ihm199
Armgardkommt mit mehreren Kindern und sTellt sich an den Eingang des Hohlwegs.Armgardkommt mit mehreren Kindern und sTellt sich an den Eingang des Hohlwegs201
Tell sieht oft mit unruhiger Erwartung nach der Höhe des Weges202
Tell steht auf203
Tell geht ab204
Sie geht mit ihren Kindern nach der vordern Szene. Gessler und Rudolf der Harras zeigen sich zu Pferd auf der Höhe des Wegs205
Er sieht sich um206
Geht ab207
Gessler und Rudolf der Harras zu Pferd.Gessler und Rudolf der Harras zu Pferd207
Nähert sich furchtsam208
Sie wollen vorüber. Die Frau wirft sich vor dem Landvogt nieder209
Zu der Frau:210
Sie reißt ihre Kinder zu Boden und wirft sich mit ihnen ihm in den Weg211
Man hört die vorige Musik wieder auf der Höhe des Wegs, aber gedämpft212
Ein Pfeil durchbohrt ihn, er fährt mit der Hand ans Herz und will sinken. Mit matter Stimme:213
Ist vom Pferde herab dem Rudolf Harras in den Arm gegleitet und wird auf der Bank niedergelassen214
Verschwindet von der Höhe. Volk stürzt herein215
Indem die vordersten von dem Brautzug auf die Szene kommen, sind die hintersten noch auf der Höhe, und die Musik geht fort216
Musik bricht plötzlich ab, es kommt noch mehr Volk nach217
Gessler gibt Zeichen mit der Hand, die er mit Heftigkeit wiederholt, da sie nicht gleich verstanden werden218
Die ganze Hochzeitsgesellschaft umsteht den Sterbenden mit einem fühllosen Grausen219
Zieht das Schwert220
Zu den Waffenknechten, die hereindringen:221
Indem er mit den Waffenknechten abgeht, erscheinen sechs Barmherzige Brüder.sechs Barmherzige Brüder222
Indem die letzten Zeilen wiederholt werden, fällt der Vorhang223
Fünfter Aufzug223
Erste Szene223
Oeffentlicher Platz bei Altdorf: Im Hintergrunde rechts die Feste Zwing Uri mit dem noch stehenden Baugerüste, wie in der dritten Szene des ersten Aufzugs; links eine Aussicht in viele Berge hinein, auf welchen allen Signalfeuer brennen. Es ist eben Tagesanbruch, Glocken ertönen aus verschiedenen Fernen. –223
Ruodi, Kuoni, Werni, Meister Steinmetzund viele andere Landleute, auch Weiber und Kinder.Ruodi, Kuoni, Werni, Meister Steinmetzund viele andere Landleute, auch Weiber und Kinder223
Stier von Uri geht ab. Walther Fürst kommt.Walther Fürst kommt224
Sie stürzen sich von allen Seiten auf den Bau225
Melchtal und Baumgarten kommen.Melchtal und Baumgarten kommen226
Man hört die Balken des Gerüstes stürzen227
Das Horn von Uri wird mit Macht geblasen229
Mädchen bringen den Hut auf der Stange getragen, die ganze Szene füllt sich mit Volk an230
Die Landleute, Männer, Weiber und Kinder stehen und sitzen auf den Balken des zerbrochenen Gerüstes malerisch gruppiert in einem grossen Halbkreis umher231
Rösselmann und Stauffacher kommen.Rösselmann und Stauffacher kommen232
Landleute machen einen Aufstand und umdrängen den Stauffacher233
Die Landleute umarmen einander237
Sigrist mit einem Reichsboten.Sigrist mit einem Reichsboten237
Zeichen des Unwillens unter den Landleuten238
Reichsbote geht ab240
Alle gehen ab241
Zweite Szene241
Tells Hausflur. Ein Feuer brennt auf dem Herd. Die offenstehende Türe zeigt ins Freie241
Hedwig. Walther und Wilhelm.Hedwig. Walther und Wilhelm241
Ein Mönch erscheint an der Haustüre242
Geht hinein und kommt bald mit einem Becher wieder243
Reicht ihm den Becher244
Will nach, zittert und hält sich an245
Treten herein246
Mönch wird aufmerksam247
Tritt zurück, lässt seine Hand los248
Mönch macht eine rasche Bewegung, er erblickt ihn249
Geht mit den Kindern250
Verhüllt sich das Gesicht252
Fällt vor ihm nieder254
Man hört den Kuhreihen von vielen Alphörnern geblasen257
Letzten Szene258
den ganzen Talgrund vor Tells Wohnung, nebst den Anhöhen, welche ihn einschließen, mit Landleuten besetzt, welche sich zu einem Ganzen gruppieren. Andere kommen über einen hohen Steg, der über den Schächen führt, gezogen. Walther Fürst mit den beiden Knaben, Melchtal und Stauffacher kommen vorwärts, andre drängen nach; wie Tell heraustritt, empfangen ihn alle mit lautem Frohlocken258
Indem sich die vordersten um den Tell drängen und ihn umarmen, erscheinen noch Rudenz und Berta, jener die Landleute, diese die Hedwig umarmend. Die Musik vom Berge begleitet diese stumme Szene. Wenn sie geendigt, tritt Berta in die Mitte des Volks.Rudenz und Berta, jener die Landleute, diese die Hedwig umarmend. Die Musik vom Berge begleitet diese stumme Szene. Wenn sie geendigt, tritt Berta in die Mitte des Volks259
Indem die Musik von neuem rasch einfällt, fällt der Vorhang260

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Wilhelm Tell: read the book in the original

Personen:

Hermann Gessler, Reichsvogt in Schwyz und Uri
Werner, Freiherr von Attinghausen, Bannerherr
Ulrich von Rudenz, sein Neffe
Landleute aus Schwyz:
Werner Stauffacher
Konrad Hunn
Itel Reding
Hans auf der Mauer
Jörg im Hofe
Ulrich der Schmied
Jost von Weiler
aus Uri:
Walther Fürst
Wilhelm Tell
Rösselmann, der Pfarrer
Petermann, der Sigrist
Kuoni, der Hirte
Werni, der Jäger
Ruodi, der Fischer
aus Unterwalden:
Arnold vom Melchtal
Konrad Baumgarten
Meier von Sarnen
Struth von Winkelried
Klaus von der Flüe
Burkhardt am Bühel
Arnold von Sewa
Pfeifer von Luzern
Kunz von GersauJenni, Fischerknabe
Seppi, Hirtenknabe
Gertrud, Stauffachers Gattin
Hedwig, Tells Gattin, Fürsts Tochter
Berta von Bruneck, eine reiche Erbin
Bäuerinnen:
Armgard
Mechthild
Elsbeth
Hildegard
Tells Knaben:
Walther
Wilhelm
Söldner:
FriesshardtLeuthold
Rudolf der Harras, Gesslers Stallmeister
Johannes Parricida, Herzog von Schwaben
Stüssi, der Flurschütz
Der Stier von Uri
Ein ReichsboteFronvogt
Meister Steinmetz, Gesellen und Handlanger
Öffentliche Ausrufer
Barmherzige Brüder
Gesslerische und Landenbergische Reiter
Page 1 of 260

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